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Warum #Timesup Lysistrata?

 

Letztes Jahr war definitiv das Jahr der #Metoo und #Timesup Bewegungen. Immer mehr Frauen haben ihre Stimmen zusammengetan und über die unangenehmen Umstände in der Berufswelt offen und laut gesprochen. Diese Bewegungen haben unsere Wahrnehmung und Haltung für immer verändert und sie sind in der Kunst wieder aufgenommen worden. Viele Diskussionen wurden initiiert und die universellen Themen von der Hierarchie und Rolle zwischen den zwei Geschlechtern, von der Macht und von der sexuellen Belästigung wurden wieder neu ins Licht gestellt. Letztes Jahr kam auch der Film „Die göttliche Ordnung“ in die Schweizer Kinos. Mit einer ähnlichen Facette dieser Thematik. Frauenstimmenrecht, Selbstbestimmung, Sexualität. Der Streik ist das Mittel. Die Geschichte wiederholt sich. Aristophanes - einer der bedeutendsten Vertreter der griechischen Komödie – befasst sich, in diesem berühmten Plädoyer gegen den Krieg, mit der Frauen Power und was sie erreichen können, wenn sie zusammenhalten um soziale Veränderungen zu bewirken!! Und Lachen sollte man über diese menschliche Eigenschaften immer noch können und dürfen …

 

Die Geschichte

 

Athen um 410 v.Chr. Die Frauen haben den seit 20 Jahren nahezu ohne Unterbrechung wütenden Bruderkrieg zwischen Athen und den Städten des Peloponnes gründlich satt – aber was tun? Lysistrata hat die Initiative ergriffen, Frauen aus ganz Hellas zusammengerufen und trägt ihnen einen Plan vor, wie man die kriegssüchtigen Männer kurieren könne: Man müsse ihnen, bis wieder Frieden herrsche, strikt die Liebe verweigern. Schweren Herzens schwören die Frauen Enthaltsamkeit und begeben sich auf die Akropolis, um sich dort zu verbarrikadieren. Eine Gruppe empörter Greise wird mit unwiderlegbaren Argumenten für den Frieden konfrontiert: Befriedigung zu verschaffen, sei zwingender als das Schwert zu führen. Die Frauen machen sich ein Vergnügen daraus, die Männer in Hitze zu bringen, um sie dann genauso wenig an sich heranzulassen wie den Ratsherrn an die Kriegskasse. Da es, wie in Athen auch in Sparta zugeht, schickt man von dort eine Abordnung triebgeplagter Männer, mit der Lysistrata alsbald über Friedensbedingungen verhandelt und wahrhaftig erreicht, was sie wollte: Frieden für das ganze Land. Der Sieg der Liebe wie auch der Vernunft wird mit einem Festmahl und Dank an die Götter gebührend gefeiert.

 

 

Produktion :

 

Regie: Yorgos Nassios

Regieassistenz: Louis Konstandinou, Apostolos Tsikas

Produktionsassistenten: Maria Koliatsi, Athanassia Kamariotou Katerina Koliavassili, Angelina Gargaretas Eleni Andreou

Bühnenbild: Vivetta Lainioti, Yorgos Technitis Katerina Kontzilelou, Stefanos Spanomitsos

Kostüme: Eva Piadi, Marianna Diamantopoulou, Sofia Symeonidou

Maske: Silvia Senn

Übertitel: Yorgos Loumitis

 

Es spielen:

 

Eleni Andreou, Alexandros Fistouris, Angelina Gargaretas, Raffaela Deligiorgi, Marianna Diamantopoulou, , Athanassia Kamariotou, Maria Kartsakli, Maria Koliatsi, Katerina Koliavassili, Louis Konstandinou, Penny Michailidou, Vivetta Lainioti, Cezar Loumitis, Nikos Prapopoulos, Eva Piadi, Silvia Violetta Psychas-Senn, Sophia Simeonodou, Stefanos Spanomitsos, Aggeliki Stagia, Nektaria Roussoglou, Efi Theodoratou, Yorgos Technitis, Apostolis Tsikas.

 

Der Regisseur

Yorgos Nassios ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Sein ganzes Leben ist eine Reise zwischen seinen zwei Heimaten und eine Suche nach Heimat und Identität. Er hat Germanistik, Theater (Schauspiel und Regie), Theaterpädagogik und klassischen Gesang in Thessaloniki studiert und ist in Thessaloniki, Athen, Zürich, Bern und Lugano auf der Bühne gestanden – als Schauspieler, Sänger und Musical Darsteller. Er hat an vielen Aufführungen, in einem Kino Film und an verschiedenen TV Serien und Shows in der Schweiz und im Ausland teilgenommen. Seit Anfang seiner künstlerischen Laufbahn unterrichtet er Theater für Kinder und Erwachsene und führt Regie an den Aufführungen der Gruppen in Thessaloniki, Athen und seit 2016 auch in Zürich.

 

 




 


«UNSER GROSSER ZIRKUS»

Von Iakovos Kambanellis

 

Die neue Aufführung der Theatergruppe PROVA.ZH

Premiere am 17. November 2017 im Zirkus Chnopf

 

Produktion

 

Regie: Yorgos Nassios

Regieassistenz: Silvia Senn, Irini Kassioumi, Prova.zh

Bühnenbild Elemente: Yorgos Nassios, Silvia Senn, Irini Kassioumi

Kostüme: Silvia Senn, Yorgos Nassios

Musikalische Auswahl: Yorgos Nassios

Orchestrierung: Greg Galli, Yorgos Nassios

Choreographie: Irini Tsotra

Maske: Silvia Senn

Photographie: Michalis Papadopoulos

Grafik: Yorgos Nassios

Licht: Nikos Iliopoulos

Ton: Flora Ndoci

Übersetzung und Übertitelung: Alexios Karamanolas

Kommunikation: Prova.zh

Programmheft: Yorgos Nassios, , Irini Kassioumi

Produktion-Koordination: Yorgos Nassios, Prova.zh

 

Es spielen:

Yorgos Albanos, Grigoris Grigoriadis, Athanassia Kamariotou, Maria Kartsakli, Irini Kassioumi, Maria Koliatsi, Katerina Koliavassili, Katerina Kontzilelou, Vivetta Lainioti, Yorgos Loumitis, Cesar Loumitis, Aspassia Mitropoulou, Lilika Mylona, Eleni Papadaki, Nikos Prapopoulos, Silvia Senn, Apostolos Tsikas.

 

 

 

Einige Worte vom Regisseur

 

Das Leben ist eine Tragödie, wenn man es aus der Nähe betrachtet

- es wird zur Komödie, sieht man es aus größerer Entfernung

Charlie Chaplin


Wieso „Unser grosser Zirkus“ im Jahr 2017…?


Als ich im Jahr 2012 die neue Inszenierung der Aufführung des Nationaltheaters Nordgriechenlands, mit Stavros Xarchakos (dem Komponisten der Originalmusik) selbst in der Leitung des Orchesters sah, war ich durch die Realisierung der sich wiederholenden Muster schockiert, die sowohl unser Verhalten als Volk regieren als auch unsere ganze Geschichte - und von denen es unmöglich zu entkommen scheint, sowohl kollektiv als auch individuell.


In unserer Reise in den Lektionen und Improvisationen, die genau vor einem Jahr begonnen hat, hatten wir mit der Gruppe (bevor wir entschieden, welches Stück wir aufführen werden) eine genetische, archetypische, ewige Frage, der wir ständig begegnet sind: „Warum haben wir als Volk diesen Segen und diesen Fluch ...? Der Schönheit und Ästhetik, der Hässlichkeit und des schlechten Geschmacks, der Liebe und der Achtung, der Zwietracht und der Hinterlistigkeit, der Höflichkeit und der Rohheit, der Unwissenheit und der wichtigen Meinung für alles Erdenkliche. Dass wir Wunder in letzter Minute erschaffen aber auch unseren gesegneten Ort zerstören können. Dass wir wunderbare Kinder gebären und - sobald sie gedeihen - wir sie selbst fressen...“


In unserer Reise wurde uns nichts geschenkt. Es ist, als ob diese Fragen aus dem „grossen Zirkus“ den Schlauch von Aeolus geöffnet hätten. Wir verloren unsere Orientierung und unsere Reise nach Ithaka wurde verschoben. Wir standen vor unseren Dämonen und Engeln. Alle unsere Masken sind gefallen. Hier sind wir also jetzt nackt und zerbrechlich vor euch. Mit unseren Wunden und unseren Geschenken. Auf jeden Fall reicher als zuvor...


Sicherlich haben wir nicht einmal davon geträumt, uns in den Prozess zu begeben, die historische Aufführung zu rekonstruieren, die das System während der Diktatur erschütterte. Wir wandten uns an diesen grossen - archetypischen Text, des grossen und süssen Menschen und Künstlers Iakovos Kambanellis, mit Ehrfurcht und geben ihn dar mit den Mitteln, die wir haben und mit unseren Fragen von heute. Die Originalmusik ist nicht ganzheitlich in unserer Aufführung enthalten. Es gibt nur einige Abschnitte als Bezugspunkt und als Tribut.

 

Ich hoffe, dass unsere Aufführung, die wir euch mit Demut am Gedenktag des Polytechnion (Protest der Studenten, der allmählich zum Sturz der Diktatur führte) bieten, etwas in eurer Seele berührt, etwas vom Schmerz der Jahrhunderte in euren Adern beruhigt und euch dazu bringt den Funken zu spüren, der in euch immer noch brennt.

Wir danken euch von Herzen!

 

Yorgos Nassios – Prova.zh

 

* Ich danke aus tiefstem Herzen jedem von euch in Prova.zh für diese Reise. Euch, die geblieben sind und euch, die gegangen sind. Es war nicht immer einfach, aber es hatte sehr viele und kostbare Geschenke. Und die Geschenke sieht man/frau manchmal nicht sofort ...

Ich liebe euch


* Amateur, Etymologie: Der Liebhaber der Kunst

Er / sie, der/die etwas aus Lust tut, nicht beruflich oder für wirtschaftlichen Gewinn

 

 

Die Geschichte

"Unser grosser Zirkus", diese historische Aufführung, wurde von der Karesi – Kazakos Truppe am 22. Juni 1973 im Theater "Athinaion" als stiller Prostest gegen das Diktaturregime aufgeführt. Der Text des Stückes stammt von Iakovos Kambanellis und die Musik von Stavros Xarchakos. Das Stück, obwohl es als Komödie betrachtet wird, ist im Wesentlichen eine Allegorie, eine Satire und an vielen Stellen ein Drama. Es handelt vom Verlauf der modernen Geschichte Griechenlands, von der osmanischen Herrschaft und den Jahren von König Otto bis zur kleinasiatischen Katastrophe und der deutschen Besatzung.

 

Das Stück

Das Stück beginnt mit dem archetypischen Mythos von Gott Kronos. Alle Kinder, die seine Frau Rea zur Welt bringt, frisst er, um als einziger Herrscher zu regieren. Der einzige, der überlebt – durch den Betrug seiner Mutter - ist Zeus, der ihn dann auch besiegt und seine Macht übernimmt. Natürlich hatte Kronos selbst zuvor seinen Vater Uranus besiegt, um Gott zu werden und zu herrschen. Dann befinden wir uns in Delphi, das dem neuen Herrscher, König Philipp von Makedonien, genau das Orakel gibt, das er will. Nachdem uns eine Bettlerin in Byzanz über den Kaiser ihrer Zeit erzählt, gehen wir ins legendäre Jahr 1821, das uns zwar vom osmanischen Reich befreit, uns als Volk aber gespalten und unsere Helden verraten hat. Wir bringen dann den bayerischen Prinzen Otto als Lösung. Es gibt jedoch eine grosse Kluft zwischen dem Volk und dem Adel. Die Unterschiede wird eine Erfindung aus der Zeit der französischen Revolution lösen: die Guillotine. Als nächstes erfahren wir, dass der 3. September und der Syntagma Platz nicht nur ein Platz und ein Strassenname sind, wie wir denken. Theodoros Kolokotronis (Krieger/Held der Befreiung) erinnert uns an und befreit uns gleichzeitig von dieser Vergangenheit. Karagiozis (Eine volkstümliche griechische Schattenspielfigur - ein armer griechischer Gauner, dessen Hauptinteresse Essen und Schlafen sind) wird unser König. Unser Geld schafft es (?) uns neue Vorfahren zu kaufen. Smyrna verbrennt jede Illusion mit sich und die Besatzung schaltet das Leben für eine Weile ab. Aber obwohl Kronos immer noch seine Kinder zu fressen scheint und wir mit ihm unsere eigenen, scheint es gleichzeitig, dass etwas am kommen ist ... etwas wird geschehen... Ja, etwas wird geschehen …

 

Yorgos Nassios

GNasios
Er wurde geboren und lebte die ersten Jahre seines Lebens in der Schweiz. Sohn griechischer Gastarbeiter. Er studierte Germanistik, Schauspiel, Regie und klassischen Gesang in Thessaloniki. Er hat Seminare besucht für Schauspiel und Gesang mit Lehrern/Lehrerinnen in Griechenland und im Ausland: Andreas Manolikakis, Dimitris Mavrikios, Elizabeth Konstantinidou, David Zambrano, Jordi Cortes, Michael Marmarinos usw. Er ist von 1993 bis heute im Dienst als Schauspieler in Theater, Fernsehen und im Kino, in Komödien, Dramen und Musicals. Er arbeitete mit vielen Regisseuren: Mona Kitsopoulou, Nikos Koundouros, Tina Stefanopoulou, Yannis Kakleas, Dimos Avdeliodis, Alexandros Rigas, Pantelis Voulgaris, Thomas Mettler, Nigel Charnock, Marianna Toli, Vili Sotiropoulou usw. Er lehrte Theater und hat Aufführungen für Erwachsene und Kinder in Griechenland inszeniert: Y.M.C.A. Charilaou, Theater Parathlasi, Theater Nemesis, Vis motrix Gruppe, Private Schule Avgoulea - Linardatou usw. Im Jahr 2017 begann er mit der Theatergruppe der Griechen in Zürich Prova.zh zu arbeiten. Ihre erste Produktion ist „Unser grosser Zirkus“ von I. Kambanellis und die zweite (2018) wird Lysistrata von Aristophanes sein in der Übersetzung von Kostas Tachtsis.

 

 

HERZLICHEN DANK AN:

- Das griechische Kulturzentrum Agios Dimitrios und Pfr. Dr. Emmanuel Simandirakis für den Proberaum und Herr Alekos Babounakis für die Betreuung

- Frau Katerina Kambanellis für die Rechte des Stücks

- Vana Pefani für die Stärkung

- Veit Kälin – Leiter Zürcher Theaterspektakel für das Material. Holger für den Transport

- Herr Georgios Malcotsis und die Galerie Anixis in Baden für seine grosszügige Unterstützung

- Michalis Papadopoulos für seine wunderbaren Photos

- Greg Galli für die Unterstützung bei der Musik (auch sonntags!)

- Zirkus Chnopf. Jeanine und Konrad.

- Herr Nianias für die traditionellen Trachten

- Den Kostümverleih Dielsdorf - Frau Susanne Fasnacht

 

 

Fotos:

 

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" Γιοι και Κόρες
" (Söhne und Töchter)

...von Yannis Kalavrianos

 

23-26. Juni 2016

 

Fotos:

 

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«Rodogali und der Steinadler»

 

Die erste Kinderaufführung von PROVA.ZH basierte auf „Rodogali und der Steinadler“, ein Märchen mit kleinasiatischen Anlagen, unter der Regie von Maria Karamoutsiou. Die Aufführung wurde zum ersten Mal am 23. und 24. Januar 2015 in der Griechisch-Orthodoxen Kirche „Agios Dimitrios“ in Zürich mit der Unterstützung der griechischen Gemeinde Zürich vorgestellt. Auf Einladung des griechischen Vereins Livaderioton in der Schweiz, wurde die Aufführung auch am 29. März desselben Jahres vorgestellt.

 

MITWIRKENDE DER AUFFÜHRUNG:

 

Regie: Maria Karamoutsiou

Textbearbeitung: Maria Karamoutsiou und Prova.zh

Musik/Video: Maria Karamoutsiou

Bühnenkonstruktionen/Masken/Flyer: Dafni Kokkini

Kostüme: Flora Ntoci

 

Schauspieler:
Evita Varela und Georgia Giannopoulou (Erzähler)

Maria Koliatsi (Xinogali – Mutter)

Kassiani Karioti (Pikrogali – Teenager – Nachbarin)

Nantia Belouli (Rodogali – Soziologin – Anthropologin)

Silvia Senn (Amme – Lehrerin)

Maria Skiada (Drachen – Magd – Schriftstellerin – Soldat)

Dimitris Tompros (Steinadler – Koch – Journalist)

Katerina Topalidou (Drachen – Zofe – Nachbarin)

 

Wir danken herzlich Alekos Babounakis und Thomas Fahrni für ihre wertvolle Hilfe der Gruppe gegenüber und der Griechisch-Orthodoxen Kirche „Agios Dimitrios“, die uns den Raum zur Verfügung gestellt haben. Zusätzlich danken wir herzlich den Sponsoren der Aufführung: der griechischen Gemeinde Zürich, dem griechischen Verein Livaderioton der Schweiz, Ilios und Evokids.

 

ΑΝMERKUNG DER REGISSEURIN

 

Wieso beschäftigen sich Amateure mit dem Theater?? Weshalb entscheiden sie sich, nach ihrer Arbeit 3 Stunden in der Probe zu verbringen und nicht nach Hause zu gehen? Sie möchten uns etwas „sagen“ und suchen nach den Worten und nach der Art und Weise. Die theater-pädagogische Methode ist eine Art von Theater für Amateure, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihre Ziele sind, den Teilnehmern die Chance zu geben, etwas über sie selbst, über andere Leute und über die Welt zu entdecken. Sie zeigt die Wege, um das, was wir „sagen“ möchten, zu finden, um herauszufinden, warum wir es „sagen“ möchten.

In der theater-pädagogischen Methode ist die Reise genauso wichtig wie das Ziel. Für das Projekt dieses Jahres ist es Ziel der Gruppe zum ersten Mal etwas vorzustellen, was hauptsächlich an das griechische Kinderpublikum der Stadt gerichtet ist. Die Idee, ein traditionelles griechisches Märchen vorzustellen, wurde schnell akzeptiert. Nach verschiedenen Lektüren und Austausch von Meinungen einigten wir uns auf ein kleinasiatisches Märchen mit dem Titel „Die Prinzessin Rodogali und der Steinadler Atis“. Durch Improvisationen machten wir mit der Dramatisierung des Märchens weiter und durch Übungen kreativen Schreibens entdeckten wir, was wirklich das „Märchen“ für uns bedeuten kann. Das Märchen handelt von der Prinzessin Rodogali, die, nachdem sie von ihren Schwestern verstossen wird, sich in einen verzauberten Steinadler verliebt. Das Schicksal will aber, dass die beiden sich trennen und dass Rodogali drei Jahre reist, um ihren Geliebten zu finden. Die Protagonistin, die entschlossen ist, ihr Ziel zu erreichen, wird auch mithilfe des Glücks den Zauber auflösen. Werden sie aber, wenn sie nicht gestorben sind, dann glücklich noch heute leben??? Der Zauber, der aufgelöst werden muss, die Rolle des Schicksals, die Reise der Suche, die Opfer, die jemand für die Liebe machen soll, sind einige der grundlegenden Leitmotive des Märchens. Die Aufführung ist eine Bearbeitung des gleichnamigen Märchens und wird diverse Methoden, wie Schattentheater (mit Figuren, aber auch mit Menschen), Pantomime, und Clown-Methoden, Videos, verwenden. Ein Werk in Arbeit, ein kollektives Gruppenverfahren, eine Aufführung, die durch die individuellen Leistungen ihrer Mitglieder aufgebaut wird und als Ziel hat, eine Geschichte mit Humor und Gefühl darzustellen, die die Fantasie Kinder und Erwachsenen anregen wird.

Maria Karamoutsiou, Januar 2015

 

 

Fotos:

 

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«DAS MÄRCHEN DER MUSIK»

 

Eines der wichtigsten Merkmale der Tradition eines Landes sind seine Märchen. Es sind die Erzählungen, die uns alle, ob gross oder klein, an die Grenze zwischen Realität und Fantasie führen. „Das Märchen der Musik“ ist die Geschichte einer Prinzessin, die blind von Geburt an war und ihre Welt durch die übrigen Sinne wahrnahm, besonders durchs Hören. Ihr Verhältnis zu den Klängen und der Stille ist ein ganz besonderes und führt zu ihrer übermässigen Liebe für die Musik.

Ein Erzähler, fünfzehn Schauspieler der Theatergruppe Prova.zh und das renommierte Musikensemble En Chordais sowie mehrere Mitarbeiter hinter der Bühne nehmen an dieser einzigartigen Aufführung teil und begleiten mit ihren Melodien und besonderen Musikinstrumenten die Zuschauer auf die Reise durch die musikalischen Traditionen des Mittelmeers.

Das Werk des Musikensembles En Chordais konzentriert sich auf die Suche gemeinsamer Merkmale musikalischer Traditionen des Mittelmeers. Durch die Zusammenarbeit mit Musikern aber auch Forschungs- und Bildungsinstitutionen des Mittelmeers wird zu diesem Zweck die Erzeugung neuer Musikkreationen gefördert und unterstützt. Das Ensemble wurde 1993 gegründet und präsentiert bis heute ein erstaunlich breites, originelles und qualitatives Werk, welches sich auf den gesamten Mittelmeerraum, aber auch die übrige Welt erstreckt, getragen von Spitzenmusikern und Musikwissenschaftlern. Seine langjährige Präsenz und die zahlreichen Auftritte in den grössten Konzertsälen der Welt, wie im Sydney Opera House, im Lincoln Center New York und in der Berliner Philharmonie, um nur einige zu nennen, ist die Garantie für das hohe ästhetische Resultat, das das Ensemble jedes Mal bietet.

 

ΑΝMERKUNG DER REGISSEURIN

 

Die Inszenierung einer Aufführung ergibt sich immer aus kollektiver Arbeit; sie ist eine gemeinsame Beziehung von Vertrauen und Co-Kreation.

 

Obwohl „Das Märchen der Musik“ eine Erzählung ist, die während der byzantinischer Zeit in Thraki stattfindet, mit vielen Bezügen zu unserer griechischen Tradition, weist sie einen zeitlosen Charakter auf. Durch seine Dramatisierung und dessen Umwandlung in ein Theaterstück mit Dialogen, entdeckte ich das ausgeprägte poetische Element und eine Menge von Bildern, die für mich, zusammen mit dem musikalischen Werk von En Chordais mit seinen reichen Klangfarben, eine Inspirationsquelle waren. Die Geschichte der blinden Protagonistin, die die Frucht der Liebe eines Paares ist, das keine Kinder bekommen konnte, ist das Wunder der Existenz und der Fähigkeit, mit den Augen der Seele sehen zu können. Für Theodora funktioniert die Musik therapeutisch und ist ihr Mittel, die Welt durch die Musik zu erkennen und kennen zu lernen, sogar mit „geschlossenen” Augen. Musik bringt uns näher. Sie vereinigt Herzen, Menschen und verbindet Völker mit Vielfalt in der Tradition, Religion und Gesellschaft. Sie ist die innere Stimme, aber auch die Weltsprache, in der alle einen Kommunikationsweg finden und die Lebensfreude und Liebe ausdrücken können.

Ich hatte Glück, dass ich alle diese Sachen mit einer sehr kreativen Gruppe kommunizieren konnte. Durch unseren gemeinsamen Verlauf sah ich die grossen und kleinen persönlichen Überschreitungen der Gruppe und der Aufführung zuliebe...Kurz gesagt, sah ich Eifer und Willen...Und ich glaube, dass ist auch der Sinn der Sache: die Blüte unserer Seele zu teilen. Ich bin stolz auf die „märchenhafte“ Gruppe, weil wir in sehr kurzer Zeit einen Arbeitsumfang schafften, der sich an Professionellen richtete und trotzdem ihn anständig zu Ende führten.

 

Irini Tsotra, August 2015

 

 

Fotos:

 

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«ZUR LAGE DER NATION»

 

Natürlich geht es in diesem Stück um die Krise: „Guck mal, unser Land geht unter!“, ruft jemand. Doch keinen interessiert´s. Denn alle warten darauf, den Flug in die bessere Welt zu erwischen. Aber wo ist diese bessere Welt? Doch nicht etwa in der Schweiz! Früher kannten wir diese Schweiz bloss aus Erzählungen unserer Eltern, wenn es darum ging, Geld anzulegen. Und heute?

 

Ein turbulenter Abend mit Nadia Belouli, Izoldi Kammenou, Eirini Kasioumi, Maria Koliatsi, Katerina Kontzilelou, Giorgos Loumitis, Maria Skiada, Silvia Senn, Dimitris Tombros und Evita Varela.!

 

 

Fotos:

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2011 -
Μονόπρακτα για τον Έρωτα

 

Es werden die folgenden Einakter präsentiert:

 

-Die Eltern

-Klavierspieler auf dem Dach

-Junge und Mädchen*

-Die Zwillinge

-Die drei Schwestern und der Mann – Kessel

-Die Bräute und der Pelikan


* DIESER EINAKTER WURDE IN ZUSAMMENARBEIT MIT MARIANNA KALMPARI GESCHRIEBEN

 

 

Es spielen mit:
Alexandros El Asmar (Junge, Vyron, Pfarrer)
Jenny Diakaki (Mutter, Anna, Braut II)
Christina Diakou (Frau des Klavierspielers)
Giannis Kassios (Vater, Mann, Klavierspieler, Kimon, Mann mit Bräuten)
Dafni Kokkini (Braut V)
Maria Koliatsi (Missgunst, Braut Ι)
Sylvia Senn-Psicha (Frau, Κalomira, Μyrto, Braut ΙΙΙ)
Maria Skiada (Mädchen, Εfterpi, Braut ΙV)

Programmbearbeitung: Dafni Kokkini, Anna Tsichli- Boissonnas
Technische Unterstützung: Josef Lindiridis, Christina Diakou

 

Vor ein paar Jahren fingen wir mit Vasilis Raisis eine Diskussion anlässlich des Werks von Human Beans an. Dann hielten wir keinen Kontakt miteinander und haben uns wieder in einem Workshop gesehen, in dem wir einander Geschichten erzählten. Dieses Jahr, während ich ein Theaterstück für den griechischen Theaterverein von Zürich PROVA.ZH suchte, sandte ich Vasilis eine Mail. Seine Antwort war rasch und in wenigen Tagen gerieten die sechs Einakter über die Liebe in meinen Händen. Von diesen Einaktern wurden „Der Fiedler auf dem Dach“ und „Die Zwillinge“ nie vor einem Publikum vorgestellt. Die Mitglieder von PROVA.ZH nahmen die Einakter begeistert auf und inszenierten die Aufführung mit Eifer und Freude. Für die Bedürfnisse der Aufführungen wurden spezielle Bestellungen gemacht: ein rosa und eine schwarzes Balletkostüm sowie ein feuerrotes Kleid, ein Kessel kam aus Deutschland, unsere Brautkleider und diese unserer Freunde wurden wieder angezogen, Kuchen, Kekse, Schokoladen wurden ohne schlechtes Gewissen verzehrt und der Fiedler wurde... zum Klavierspieler. Ich wünsche, dass die Aufführungen genauso genussvoll wie die Proben sein werden!

 

 

- Vasilis Raisis

 

Er wurde 1964 in Piräus geboren.
Er studierte in der Physik-Fakultät und der Philosphischen-pädagogischen Fakultät von Ioannina, besitzt einen Master und ein Doktorat in Philosophie und Geschichte der Wissenschaften (Metsovio technische Hochschule und Universität von Athen). Er hat Schauspiel-, Regie-, Drehbuchseminare (MFI) sowie Seminare für Ermutigung für Theatergruppen besucht. Er hat selbst ähnliche Seminare im Rahmen des Netzes für Theater in der Bildung gehalten. Er hat Kinderbücher, Theaterstücke, Drehbücher für Kurz- und Spielfilme verfasst und vor kurzem (2009) hat er bei seinem ersten Spielfilm „Das letzte Lied von Elvis” die Regie geführt (den ganzen Film finden Sie unter http://www.elvislastsong.com). Er ist Physiklehrer in der Moraiti-Schule und gleichzeitig ermutigt er in der gleichen Schule Theaterworkshops in der Mittel- und Oberstufe (Verfassung des Werks und dessen Inszenierung danach mit den Schülern zusammen). Seit 2004 ist er für den Theaterworkshop der Alumni der Moraiti-Schule verantwortlich.


Werke:

 

-Bücher:


Zauberer ohne Schwerkraft (Jugendbuch, Diaplasis-Verlag, 2010)

Das Geheimnis der Fürstin (Jugendbuch, Diaplasis-Verlag, 2010)

Anna verschwindet (in Zusammenarbeit mit Maria Paschalidou, Kurzgeschichten und der gleichnamige Theatermonolog, Eora-Verlag, 2008)

Ohne Flügel auf dem fröhlichen Planeten (Märchen, Diaplasis-Verlag, 2008)

Die Königin Nanelene und der Prinz Mario Κaprili (Märchen, Diaplasis-Verlag, 2008)


-Theater

- Anna verschwindet, unter der Regie von ihm selbst und Taxiarchos Bratzikos, Booze Cooperativa, 2008

- Geschichten für Ehenphobische, unter der Regie von Marianna Kalbari, Texte von ihm selbst und Marianna Kalbari, Kunsttheater Karolos Koun, 2007

- Die Bohnen der Euphorie (Human Beans), unter der Regie von Michael Seibel, experimentelle Bühne des Nationaltheaters, 2005

- Der Marienkäfer, der sich entfärbte, zweiter Staatspreis für die Verfassung Theaterstücks für Kinder, 2004

- Die drei Schwestern und der Kesselmann, Einakter im Rahmen der Aufführung «Sieh mich an» aus der Musiktheatergruppe OPERA, unter der Regie von Th. Abazis, 2003

- In kleinem Glas, Episodentext, mit SBARAKOUAK, unter der Regie von P. Kapsalis, Grammes, 2002

- Kostas Problem, XAXEC-Gruppe, unter der Regie D. Sklavos, Polytechnon, 1999

Kostas Problem, Zentralbühne des Stoa-Theaters, unter der Regie von Thanasis Papageorgiou, 1994

(Zuschuss für die Verfassung Theaterstücks, Theaterfirma Stoa, 1993)

 

- Film:

 

- Das letzte Lied von Elvis – Spielfilm, Drehbuch, Regie und Kamera von ihm selbst, 2009. (free download movie, http://www.elvislastsong.com) . Erster Preis (Digital-Alexandros), 50ster Internationaler Filmfestival von Thessaloniki (DigitalWave-Abteilung). Publikumspreis im gleichen Festival. Preis Debütregisseurs in den Premierennächten, 2010

- Korrigierung – Spielfilm unter der Regie von Thanos Anastopoulos, Drehbuch in Zusammenarbeit mit dem Regisseur, 2007 . Drehbuchpreis, 48stes Internationales Filmfestival von Thessaloniki, 2007, Drehbuch-Staatspreis, 2007

- Der Sohn des Wächters – Spielfilm untre der Regie von Dimitris Koutsiabasakos, Drehbuch in Zusammenarbeit mit dem Regisseur, 2006

- Ist Gott ein Koch? – Spielfilm unter der Regie von Stergios Niziris, Drehbuch in Zusammenarbeit mit dem Regisseur, Produktion ΕΚΚ, Cinegram, 2004

- Trockenreinigung – Kurzfilm unter der Regie von Marsa Makris, Drehbuch in Zusammenarbeit mit der Regisseurin, ERT/MIKROFILM, 2005

- Was schwimmt und lächelt? – Kurzfilm unter der Regie von E. Fragiadaki, Drehbuch in Zusammenarbeit mit der Regisseurin, ERT/MIKROFILM, 2003

- Bestattungsbräuche im Mittelmeerraum, Dokumentarfilm des Archäologischen Amts von Rhodos, Forschung und Drehbuch in Zusammenarbeit mit der Archäologin Maria Kollia, 2002 Ein Tisch für zwei, Kurzfilm unter der Regie von Chrisa Psomadelli, Drehbuch in Zusammenarbeit mit der Regisseurin, ERT/MIKROFILM, 2002

- Falsches Jahrhundert, Kurzfilm unter der Regie von Stergios Niziris, Drehbuch in Zusammenarbeit mit dem Regisseur, ΕΚΚ, 2000

- Wunder auf der Alexandra-Allee, Kurzfilm unter der Regie von Stergios Niziris, Drehbuch in Zusammenarbeit mit dem Regisseur, spoudastiki, 1999.

Fotos:


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«Walking and Falling»

 

Am 29. und 30. Oktober hatten wir die Ehre, Evdokimos Tsolakidis, Schauspieler, Regisseur und Dramatiker, Gründer und Leiter des Theaters der Veränderung zu empfangen, für das zweitägige Seminar „Walking and Falling”, das in der Pfarrei St. Martin in Effretikon stattgefunden hat.

 

Im Workshop wurden die Improvisation mit dem Schauspiel kombiniert. Durch bestimmte Übungen haben die Teilnehmer präzise und deutiche Wahlen getroffen, ihre Fantasie kultiviert, miteinander kommunizert, jedes Moment lebhaft gespielt und schliesslich kreativ ihre Spontaneität und Instinkt verwendet. Die Schauspielmethode hat Elemente der Techniken von Uta Hagen, Sanford Meisner, Michael Tschechow und David Mamet benutzt. Vor dem Seminar hatten die Schauspieler einen kleinen Monolog ihrer Wahl aus dem globalen Repertoire auswendig gelernt. Das Seminar endete mit einer kleinen Aufführung/Darstellung, die die Erfahrungen verwendete, die wir während des Seminars gesammelt haben, um ein kohärentes Skelett zu produzieren, in dem wir auch jeden Monolog eingeordnet haben.

 

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Evdokimos Tsolakidis


Er ist in Thessaloniki geboren (1962). Er studierte in der medizinischen Fakultät der Universität von Rom. Er studierte und schliess mit Bravour in der Schauspielschule des staatlichen Theaters von Nordgriechenland ab. Danach studierte er Schauspiel und Regie in HB Studio in New York mit einem Stipendium des amerikanischen Staates (Fulbright Foundation). In diesem Zeitraum nahm er an Unterrichten im Actors Studio teil. Er studierte auch an der Abteilung Europäischer Zivilisation der geisteswissenschaftlichen Fakultät der griechischen Fernuniversität und nahm am Masterprogramm Theaterstudium der Fernuniversität von Zypern teil. Er nahm an vielen Ensembles als Schauspieler teil, unter anderem am stattlichen Theater von Nordgriechenland, am Nationaltheater, am Amphitheater von Spyros Evangelatos, an den Gemeinde- und Regionaltheater von Kreta und Komotini, an den Ensembles von Karezi-Kasakos, Aliki Vougiouklaki, Giorgos Kimoulis. Er nahm an Film- und Fernsehproduktionen teil und hat bei Aufführungen in Griechenland und im Ausland die Regie geführt. 1998 gründete er zusammen mit Vilia Chatzopoulou und Thodoris Atheridis das „Theater der Veränderungen“ (http://www.toc.gr/), wo er bis heute die Leitung des Betriebs hat, die Regie bei Aufführungen führt und unterrichtet. Im Theater der Veränderungen studieren jedes Jahr ca. tausend Studenten und unterrichten achtzig Schauspieler, Regisseure und Künstler anderer Fachgebieten. Er unterrichtet nebenbei in Rom (International Acting School, Cinecitta), in London (Caravanserai Productions), aber auch in Stockholm (Kulturama), in Istanbul (Müjdat Gezen Art Academy, S.A.K.M.), in Tiflis (Marjansvilli Theatre), in New York (Theaterlab), in Paris (École de théatre de Paris), in Amsterdam (Easylaughs group), in Kathmandu (Dabali Theater). Er hat seine Arbeit in internationalen Theaterfestivals (Rumänien, Iran, Schweiz und Mexiko) vorgestellt. Er hat in Theaterabteilungen der Universitäten von Alexandria in Ägypten, Teheran in Iran und Ciudad del Carmen in Mexiko unterrichtet. Er war Präsident der Jury des Internationalen Theaterfestivals in Agadir (Marokko, 2007). Seit 2005 organisiert er jedes Jahr das „In.F.o.Ma.T.“ (International Festival of Making Theater) mit Teilnahmen aus unterschiedlichen Orten der Welt. Zwei seiner Bücher wurden veröffentlicht: „Die Improvisation im Theater“, Exantas-Verlag, „Das Schauspiel ohne Lehrer“, Koan-Verlag (zweite Ausgabe) und die Theaterstücke „Athen-Moskau“ und „Nichts“, Dodoni-Verlag. Seine Theaterstücke wurden auf Iranisch von Sakineh Arabnejad aus dem Afraz-Verlag übersetzt und wurden in Tehran unter der Regie von Katayun Feiz-Marandi und in Zürich unter der Regie von Anna Tsichli inszeniert. „Nichts” wurde auf Türkisch von Kemal Basar übersetzt und wurde mit dem Theatermagazin „Yeni Tiyatro“ im März 2010 veröffentlicht. Er ist Mitglied des Vorstandes des griechischen Zentrums des Internationalen Theaterinstituts. Er spricht gut Englisch, Italienisch und Französisch. Er ist fast auf der ganzen Welt gereist und im Sommer 2008 hat er die Weltreise in einem Monat gemacht, in dem er aus Osten aufbrach und nach Westen zurückkam!

 





«BEWEGUNGSWORKSHOP MIT ANTIGONI GIRA»

 

 

Die Überraschung und die Wendung als Werkzeuge für die Bewegung


In diesem Workshop werden wir die Bedeutung des Unerwarteten während der Kreation der Theaterbewegung, aber auch während der Kreation der Körperlichkeit einer Rolle erforschen.

Der erste Teil besteht aus Improvisationsaufwärmen, das auf das Skelett fokussiert ist, während der zweite Teil aus Übungen und Spielen besteht, die untersuchen, wie unser eigener Körper uns während der Bewegung überrascht. Man braucht Aufmerksamkeit, Offenheit und Wagemut, um unsere Geschicklichkeit, mit unserem „überraschenden” Körper zu funktionieren, zu entwickeln.

Der Workshop richtet sich an alle, unabhängig von der vorherigen Erfahrung. Bequeme Kleidung, Socken, Papier, Filzstifte, Farbstifte, gute Laune und Gemeinschaft sind absolut wichtig.



Antigoni Gira


Antigoni Gira ist die Mutter von Kinitiras ( http://www.kinitiras.com) und die Mutter von Eleni, Avra und Angeliki. Sie choreografiert im Theater, macht Spaziergänge am Meer und initiierte die Aktion „Explixi“ ( http://www.ekplixi.com) die das Tanzen in Schulen bringt.
Sie ist ebenfalls herausragende Absolventin des LABAN CENTRE LONDON, wo sie 1993 den Preis der Absolventen-Choreografie gewann. 1996 gründete sie die Gruppe „Kinitiras-Chorotheama“, mit der sie bis heute eine Vielzahl von Werken choreografiert und Seminare und Bildungsvorlesungen über Theater- und Tanzthemen organisiert hat.

1995 gewann sie den zweiten Rallou Manou-Preis neuer Choreografen mit dem Werk „Die Märchen die dir aufgewachsen haben, sind aufgewachsen“. Ihre Werke wurden in Griechenland und im Ausland vorgestellt. 1997 vertrat sie Griechenland mit ihrem Werk „Türen und Wolken” bei der Biennale neuer Kreationen in Torino und bei anderen Festivals in Griechenland und Italien. 2002 wurde ihr Solo „Binde dich los“ mit Ioanna Kabilafka beim Choreografiewettbewerb in Hannover qualifiziert. 2004 schuf sie die Werke „1986” und „Lysistrata”, beide Tanz-Strassentheater, in Auftrag von den Olympischen Spielen desselben Jahres in Athen. 2006 begann sie ihre Trilogie über den Krieg. Die ersten beiden Teile der Trilogie „Lyisistrata’s Cry“ (2006) und „Klytämnistraorati“ (2008) wurden in der zweiten und dritten Tanzplattform (Megaro Mousikis in Athen) ausgewählt bzw. vorgestellt. Sie vertrat Griechenland mit dem Werk „Klytämnistraorati“ beim achten International Fringe Festival in Thailand. 2009 ging sie mit ihrem Werk „Die Intrige” auf Tour in der griechischen Provinz, mit der Unterstützung des griechischen Ministeriums für Kultur und Sport und des griechischen Zentrums für Tanz und Theater. Im Februar 2010 stellte sie ihr Solo „GONE” im Rahmen des Europäischen Programms CITYTO CITY CABARET in Sofia und Athen vor. Von 2010 bis 2012 war sie Artdirector des Europäischen Netzes SPIDER ARTISTIC NET für Griechenland, im Rahmen dessen sie auch den dritten Teil ihrer Trilogie „Handle with care“ vorgestellt hat. Im Theater hat sie mit vielen Gruppen und Regisseuren als Choreografin und Bewegungskuratorin zusammenarbeitet, unter anderem mit dem Künstlertheater (G. Lazanis), mit der Theaterorganisation von Zypern (C. Siopachas), dem Nationaltheater (G. Theodosiadis, Efi Theodorou), der Theama-Gruppe, dem Gemeinde- und Regionaltheater von Kalamata (G. Kakleas), dem Porta-Theater (A. Kalogridis), dem Mousouri-Theater (T. Vasiliou), dem Simio-Theater (A. Diamantis), dem Theater von Neos Kosmos (D. Arapoglou), der Ison-Ena-Gruppe (I. Remediaki), der OPSIS-Gruppe (A. Tobouli), dem Diana-Theater (G. Paloubis-E. Rantou), dem Athina-Theater (D. Adamis) usw. Seit 1993 unterrichtet sie Bewegung in professionellen Theater- und Tanzschulen, unter anderem in der Staatlichen Schule für Orchesterkunst und in der Theater-Hochschule von G. Theodosiadis in Athen. Im Dezember 2008 schuf sie das erste residency centre für Darstellungskünste in Griechenland, das Kinitiras-Studio (kinitirastudio.com) zusammen mit Vicky Adamou und Flora Kalomiri. Seit 2011 begann sie auch selbst die Regie zu führen („4 ever“ von G. Iliopoulos, „Miss Mensch“ in Zusammenarbeit mit dem Gemeinde- und Regionaltheater von Patra und LITHOGRAFION, „Silvester“ von K. Karafillis). In den letzten Jahren beschäftigt sie sich mit der Bildkunst, in dem sie Werke aus der Videokunst gemacht hat („Philipp, der Bauchtanz“, „Drei Wünsche für eine Biene“, „ExtraTango“) sowie auch Geschäftsvideos für Firmen.

Antigoni arbeitet freiwillig in der Zweiten Primarschule von Voula, wo zwei ihrer drei Kinder dort die Schule besuchen.





«KÖRPERAUSDRUCKSSEMINAR MIT PATRIZIA APERGI »

 

PROVA.ZH begann dynamisch ihre neue Kunstsaison mit einem Seminar mit Choreografin Patrizia Apergi und dem Tänzer Ilias Chatzigeorgiou am Samstag, den 3. September. Patrizia Apergi kam nach Zürich, um am Zürcher Theaterspektakel mit der Aufführung Planites mit der Gruppe von Aerites Dance Company teilzunehmen. Ihm Rahmen ihres Besuchs hielt sie auch das Seminar, ausschliesslich für die Mitglieder und die Freunde von PROVA.ZH. Das Seminar basierte auf ihre thematische Aufführung Planites und hatte als Ziel, den Teilnehmern die Arbeitsweise der Gruppe Aerites Dance Company mitzuteilen.

 

Patrizia Apergi:


Sie ist in Athen geboren. Sie studierte Tanz, Theater und Choreografie in der Nationalen und Kapodistrias-Universität von Athen (Fakultät des Theaterstudiums), in der Tanzschule von Niki Kontaxaki, in der Université de Nice Sophia-Antipolis in Frankreich und in Middlesex University in London. Im Februar 2010 wurde sie als Choreografin in residence im Tanzquartier in Wien für das Projekt „accumulations“ eingeladen, wo sie zusammen mit Willy Prager, Alexander Andriyashkin An Kaller und Raimonda Gudaviccute das Werk „Donated Nations“ choreografierte. Im März 2014 choreografierte sie das Werk „TANZheimer” im Onassis-Kulturzentrum, mit Tänzern, die über 65 Jahre alt waren. Im Januar 2015 choreografierte sie die Oper „Hoffmans Märchen“, in der Oper von Perm in Russland, unter der Regie von Katerina Evangelatou und der Musikleitung von Thodoros Kouretzis.

 





SEMINAR „IRGENTWO IN DER MITTE DES ATLANTIKS“

 

Das offene Seminar „Irgendwo in der Mitte des Atlantiks“ wurde am 2 und 3. April 2016 unter der Anleitung des Regisseurs Konstantinos Arvanitakis durchgeführt.

Die westliche Welt ist dank der Filmkunst sehr mit den Schauspielschulen von England und Amerika vertraut. Beide beruhen seit langem stark auf der theoretischen Methodik von Stanislawski. Trotzdem haben zum Einen die Amerikaner die Fähigkeit der Engländer, stillstehend und schlicht die komplexeren Bedeutungen durch Sprache zu übertragen, zum Anderen die Engländer die Unmittelbarkeit, mit der die Amerikaner die geringste psychische Schwankung durch den Körper zeigen, nie aufgehört zu bewundern. Ziel des Seminars ist zuerst die theoretische und danach praktische Vertiefung in die Werkzeuge dieser beiden Ansätze: auf welche Art und Weise sich quasi der Körper und der Geist aktivieren, um den Signifikanten dem Zuschauer zu übermitteln. Konstantinos Arvanitakis ist ein absolvierter Querflöte-Solist des Konservatoriums von Athen und ein Absolvent der Schauspielfakultät des Nationaltheaters, der Philosophischen Fakultät des Universität von Athen (klassische Philologie), der New York University (Filmstudium) und der University of California (Master of Fine Arts in Regie).

Er erschien in drei Aufführungen des Nationaltheaters bevor mit Stipendien der „Onassis“- und „Leventis“-Institutionen für die USA aufbrach. Dort nahm er zusammen mit seinem offiziellen Studium an Klassen des Actors Studio teil und arbeitete für zwei Perioden intensiv mit Grotowski. Sofort nach dem Ende seines Studiums arbeitete er mithilfe des Sponsorings des Instituts „D.W.Wadell“ als Auszubildender Artdirector bei Arizona Theatre Company. Im zweiten Jahr seines Aufenthalts übernahm er dort die Leitung des Programms „Behind the Scenes“, das von National Endowment for Humanities finanziert wurde. Er hat über dreissig Produktionen in seinem Aktivposten in verschiedenen Bundesstaaten der USA, zu denen seine eigene Übersetzungen oder Textbearbeitungen von Sophokles, Euripides, Brecht, Mishima, Beckett, Cocteau, Lorca, Genet, Pinter, Rimbaud, Poe, Yourcenar, sowohl auch vieler jungen Amerikaner zählen. Im griechischen Raum hat er die Regie durch seine eigene Übersetzungen und Bearbeitungen bei den folgenden Werken geführt: „Der Untergang des Hauses Usher“ und „Der ganze Shakespeare in einer Stunde“ im Theater Notos, „Vulva-Geschichten“ im Avlonitis Theater, „Der Reiter des Schnees“ für Thessaloniki/Kulturhauptstadt Europas und Cabaret im Veakis-Theater. In seinen eigenen Übersetzungen die Werke „Wie ich gelernt habe, zu fahren“ für den Aplo-Theater, „Das Geheimnis der Irma Vep“ im Ivi-Theater, „Die Illusion und Acharnes“ für den Theaterorganismus von Zypern, „Neues Rot“ im Porta-, Proof- und Moussouri-Theater, „Das Gute unseres Landes“ im Theater von Neos Kosmos, „Ab jetzt“ uns „Alle waren meine Kinder“ im Staatstheater Nordgriechenlands, „Hysteria“ im Vretania-Theater und „Der widerspenstigen Zähmung“ im Nationaltheater. Im Katia Dandoulaki-Theater inszenierte er das Werk „Der Diener zweier Herren“, für den Theaterorganismus von Zypern wieder die Werke „Amerikanischer Bison“ und „Babylonien“, im Apothiki-Theater das Werk „Shear Madness“, die „Eisenwarenhändler“ im Apo-Michanis-Theater, im Staatstheater Nordgriechenlands, die „Arkadia“ die „Don Carlos“ und „Mir den Kindern auf dem Platz“, im Ilisia-Theater das „Schicksalhafte Gefühl“, auf der experimentellen Bühne des Nationaltheaters das Werk „Du sollst dir kein Gottesbildnis machen“, im Roes-Theater das Werk „Ein verrückter Tag“, im Kunsttheater das Werk „Mit vier Augen“, im Kivotos-Theater die „Kalender Girls“, im Epi-Kolono-Theater „Ihre Blätter“, im Nationaltheater die „Brände“, im Endorfini-Theater das Werk „Und es dämmert“, mit der Gruppe Ω² die „Geschichte eines Soldats“ in Zusammenarbeit mit dem Kyklos Ensemble, im Chora-Theater das Werk „Die Gesichter“ und „Woman“ im Kunsttheater. Er hat Schauspiel an der Theaterstudium-Fakultät der Universität von Athen und Regie an der Universität von Peloponnes unterrichtet. Er hatte das Amt des Präsidenten des griechischen Zentrums des nationalen Theatersinstituts, des Präsidenten der Jury der Staatspreise Theaterwerks inne und ist Leiter der Schauspielschule des Konservatoriums von Athen.

 

 




2009 - Athen - Moskau

 

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2010 - Ήθελα Να σ'αντάμωνα (Ich wollte schreien)

 

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2014 - Oresteia

 

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